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Evangelische Kirchengemeinde
Alt-Schmargendorf





Herzlich willkommen auf der Homepage unserer Kirchengemeinde!


Wir grüßen Sie mit den Worten der Losung für das Jahr 2011
"
Lass dich nicht vom Bösen überwinden,
sondern überwinde das Böse mit Gutem."
Römer 12,21 


Übersicht über aktuelle Termine

Der Kindergottesdienst wird ab Januar wieder von Pfarrerin Basse geleitet. Alle Kinder, groß und klein, sowie Eltern und Großeltern sind herzlich eingeladen. Wir beten, singen und hören eine spannende Geschichte aus der Bibel. Die nächsten Termine sind:

29.1., 26.2., 11.3., 25.3. in der Dorfkirche um 11.30

Am 12.2 feiern wir um 10 Uhr einen Familiengottesdienst.


Mathehilfe – Hausaufgabenhilfe

Maria und Mario kommen heute mit dem Gefühl aus der Schule, ihre Hausaufgaben in Mathe nicht zu schaffen. „Wir brauchen Hilfe. Wer hilft uns? Unsere Eltern, unsere Freunde, Google? Schön wäre es, wenn Maria und Mario auch sagen könnten: „Wir gehen heute zur Mathehilfe in unserer Kirchengemeinde.“
Ich sprach mit unserer Pfarrerin, Frau Basse, über meine Idee, eine solche Mathehilfe in unserer Gemeinde aufzubauen. Sehr gern gab sie mir ihr Einverständnis. Nicht nur Maria und Mario, sondern alle Grundschüler, Oberschüler und Abiturienten unterstütze ich bei ihren Hausaufgaben in Mathematik. Meine Mathehilfe ist kostenfrei. Ich kläre gemeinsam mit den Schülern ihre aktuellen Probleme bei ihren Hausaufgaben in Mathematik. Meine Unterstützung ist auch Hilfe zur Selbsthilfe. Vorgehensweisen, Arbeitstechniken, Aufgabenanalyse, Lösungswege lernen die Schüler beim gemeinsamen Lösen ihrer Hausaufgaben kennen.




Maria und Mario sind heute bei mir. Sie sollen eine Zahl finden, die sowohl beim Teilen durch 3 als auch beim Teilen durch 4 den Rest 2 lässt. „Spielt ihr mit Lego?“, frage ich die beiden. „Na, klar!“, antworten sie. „Prima, wir lösen die Aufgabe mit Lego!“, schlage ich vor. Beim gemeinsamen Erarbeiten der Lösung mit den Legosteinen verstehen Maria und Mario die mathematische Struktur der Lösung.  „Welche Zahl ergibt beim Teilen durch 5 und 6 den Rest 4?“, frage ich sie anschließend. „34!“, rufen beide.
Lego ist ein gutes Medium, das ich gerne nutze, um Rechenaufgaben oder elementar-geometrische Aufgaben zu veranschaulichen. Bausteine, Playmobilfiguren aber auch Papier und Bleistift sind weitere Beispiele.
Christina ist im 1. Kurshalbjahr der gymnasialen Oberstufe. Christina bildet Ableitungen von Funktionen. In ihrer Freizeit malt und gestaltet sie gerne. Sie kommt heute in die Mathehilfe. Irgendwann sagt sie lachend: „Ableiten ist ja keine Kunst“. „Stimmt, aber mit Ableitungen kann man auch Kunstwerke entwerfen“, antworte ich. Gemeinsam erarbeiten wir ein Fadenbild. Die Positionen der kleinen Nägel auf dem Bilderrahmen müssen wir berechnen. Hier hilft die Differenzialrechnung! Unser Kunstwerk kann sich sehen lassen - finden wir beide!
Vielleicht verlässt die Verbindung zwischen Mathematik und Kunst den Rahmen einer Mathehilfe. Möglicherweise ist ja die Mathehilfe nur ein Beginn. Sie kann sich entwickeln. Jeder ist herzlich willkommen, hier ehrenamtlich mitzumachen. Er sollte Fachkenntnisse in einem Schulfach, Freude am Vermitteln von Wissen, didaktisches Geschick, Geduld und Verständnis für die fachlichen Sorgen der Schüler mitbringen. Die Mathehilfe würde sich so zu einem Hausaufgabenkreis oder sogar zu einer Themenwerkstatt entwickeln. Würden Sie gerne ehrenamtlich mitmachen, dann schicken Sie mir bitte eine E-Mail: manfred.kellner@info4me.net.
Steckbrief: Ich habe an der TU Berlin Mathematik und Nachrichtentechnik studiert. Mein Studium schloss ich mit dem 1. Staatsexamen ab. Als Student war ich Tutor für Mathematik und arbeitete in der Berliner Schülerhilfe. Die Weichen meines Lebensweges führten mich aber nicht in den Schuldienst sondern zum Fernsehen, wo ich als Nachrichtentechniker tätig bin.

Manfred Kellner
 
Weiteres zur Mathehilfe finden Sie unter www.mathehilfe4u.de.


Seniorenausflug in die Altmark

Liebe
Senioren des Wilmersdorfer Südens! Zu unserem Jahresausflug am 7. Juli
2011 möchte Sie der Alt-Schmargendorfer Seniorenkreis sehr herzlich
einladen. Wir haben ein entferntes, aber sehr schönes Ziel: Wir fahren
um 8.30 Uhr mit dem Bus mit Herrn Stellmacher - nun schon zum 40. Mal -
von der Bushaltestelle Breite Straße / Ecke Kirchstraße los zum Kloster
Jerichow an der alten Elbe. Dort besichtigen wir die Klosterruine und
werden im Dorfkrug zu Mittag essen. Dann geht es weiter in das
wunderschöne Städtchen Tangermünde an der Elbe mit seinen über 400 Jahre
alten Häusern zu beiden Seiten des Ortskerns, seinen Kirchen, und dem
Schloss. Wir werden dort ein Boot besteigen und ungefähr zwei Stunden
auf der Elbe fahren und dabei Kaffee trinken. Sicher ein unvergesslicher
Ausflug in die Altmark. Falls Sie mit von der Partie sein wollen,
freuen wir uns und bitten um einen Anruf unter der Telefonnummer 213 77
42.
Es grüßt Sie herzlich Ihre Heidi Stützle


Freude und Dank


Bereits im Dezember 2010 hat Pfarrerin Valeska Basse die Pfarrstelle unserer Gemeinde Alt-Schmargendorf übertragen bekommen. Sie hat seither nicht nur die Geschäftsführung übernommen, sondern sich unermüdlich in das Gemeindeleben eingebracht – in Gottesdiensten, Amtshandlungen und im Aufsuchen und Kennenlernen der Menschen in unserer Gemeinde und unserer Kita. Eine große und kräftezehrende Aufgabe in kurzer Zeit, wofür wir ihr sehr dankbar sind!
Der Sonntag Invocavit spiegelte wohl dieses Empfinden der Gemeinde sehr deutlich wider: In einem freudig bewegten, festlichen Gottesdienst in unserem Gemeindesaal wurde Pfarrerin Basse durch Superintendent Grün-Rath in Anwesenheit vieler Gäste, Kolleginnen und Kollegen aus dem Kirchenkreis und aus früheren Tätigkeitsbereichen, ihrer Familie und Freundinnen und Freunde offiziell in ihr Amt eingeführt. Den großen Rahmen dafür bot beeindruckend die Gemeinde, in die sie jetzt gekommen ist, im voll besetzten Saal: Ein herzliches Willkommen, verbunden mit einer hoffnungsvollen Erwartungshaltung, spiegelte sich in vielen Gesichtern. Die gesprochenen Segensworte hat sicher jede und jeder mitvollzogen.





In dieser freudigen Stimmung fanden sich im Anschluss an den Gottesdienst unzählige helfende Hände, die den Saal für den folgenden Empfang herrichteten, zu dem alle Anwesenden eingeladen waren. Schnell wurde eine gastliche Atmosphäre geschaffen. Dank einer bewundernswerten Planung und Vorarbeit konnte ein wunderbares Buffet aufgebaut und gereicht werden. Auch hierbei waren aus allen Bereichen der Gemeinde und der Kita viele fleißige Mitwirkende im Einsatz, denen wir sehr dankbar sind!
Als herausragend für die Organisation und Durchführung Verantwortliche sollen an dieser Stelle zwei Menschen genannt werden, durch deren unermüdliches Engagement der gesamte Festablauf so gut und reibungslos durchgeführt werden konnte: Frau und Herr Mennicke haben umsichtig und liebevoll jedes Detail geplant und bedacht.
Das Gelingen dieses Festes hat wohl deutlich gemacht, von welchem inneren Zusammenhalt unsere Gemeinde getragen wird. Wir wünschen uns und unserer Pfarrerin, dass dies durch unser aller Mithilfe auch nach außen strahlen möge, und vielleicht auch Menschen, die bisher nicht oder nur aus der Ferne von uns wissen, sich eingeladen fühlen, dazu zu gehören.

Ursula Hastigsputh



Allen Menschen, die durch ihre Anwesenheit und durch ihre Hilfe zum Gelingen des wunderbaren Gottesdienstes und Empfangs am 13. März 2011 beigetragen und mich durch diesen Tag begleitet haben, möchte ich von Herzen danken! Von einer Gemeinde so herzlich aufgenommen und getragen zu werden, ist ein Segen!

Ihre Pfarrerin Valeska Basse



Eine neue Küche für die Kita

Im Februar dieses Jahres war es endlich soweit: Nach gefühlten 30 Jahren wurde eine neue Küche für die Kita gebaut. Monate der Planung waren vergangen, Kostenvoranschläge waren geprüft und unser Koch Ozskar zum Bauhelfer auserkoren worden. Drei Tage, vom 16. bis zum 18. Februar, wurde die Kita geschlossen. Die Erzieherinnen und Erzieher nutzten diese Zeit, um an einer Weiterbildung zum Thema „ Interne Evaluation“ teilzunehmen.



Am ersten Tag kam ein Container, und die alte Küche mit Geräten und Schränken wurde in nur drei Stunden fachgerecht entsorgt. Der Lärm war gerade noch auszuhalten. Am vierten Tag kamen die Kitakinder wieder und waren verblüfft über die verschwundene Küche und vor allem über den vielen Staub, der sich in allen Ritzen wieder fand. Die nächsten zwei Wochen waren sehr anstrengend für alle Beteiligten. Manche Kinder wie auch Erzieher wären am liebsten mit „Mickymäusen“ (Ohrenschützer) herumgelaufen oder hätten sich Ohrenstöpsel in die Ohren gesteckt. Die Bauarbeiter stemmten nämlich die Wände und den Küchenboden auf, um neue Leitungen und Rohre zu verlegen. Es wurde eine neue Wand geschaffen, um die Küche zu vergrößern. Nach zwölf Tagen wurde es dann merklich ruhiger, und man konnte sich wieder mit dem Nachbarn am Tisch unterhalten. Der Staub war aber immer noch da.
Anfang März waren die Rohre dann verlegt und die Fliesenarbeiten abgeschlossen. Nun erschienen die Küchenbauer und vermaßen die Küche. In der fünften Woche kamen die ersten neuen Küchengeräte. Am 16. März wurde die Küche rechtmäßig übergeben, und Oszkar konnte zum ersten Mal seine neue Arbeitsstätte begutachten. Früher wurden hier jeden Tag 50 Essen gekocht. Von nun an werden es täglich 120 bis 180 Essen sein, weil von hier aus nun auch die Kita der Auenkirchengemeinde mit versorgt wird.
Oszkar hat jetzt eine High-tech-Küche. Wir Erzieher fragen uns nur: Wie brät man hier ein Spiegelei? Es gibt nur ein Ceranfeld, und die Küche ist nun so modern und professionell, dass sie sich dem Laien nicht unmittelbar erschließt. Die Hauptsache ist jedoch, dass Oszkar weiß, wie es geht, und entsprechend wird seit dem 28. März nun munter für alle gekocht, täglich zwei bis drei Gänge. Guten Appetit!

Stephan Saathoff



Neuer Sand für unsere Kita

Nach einer sehr langen Zeit sollte der Spielsand in unserem Kita-Sandkasten wieder einmal ausgetauscht werden. Die Planung sah vor, dass fünf Sattelschlepper mit 28 Tonnen Gesamtgewicht in die Kirchstraße einfahren sollten, um alles schnell und sauber abzuwickeln. Da aber die Straße zu eng und die Zufahrtsstraßen zugeparkt waren, musste alles um eine Woche verschoben werden. Nachdem die Schilder postiert und die Parkflächen reserviert waren, konnte es mm Montag, den 04. April, endlich los gehen.



Drei Mann rückten mit einem 17-Tonnen-LKW, einem Kleinbagger, Schippen und allerlei Werkzeug ausgerüstet an, und so ging es dann ab in den Sandkasten. Anfangs wurde eine 30 cm dicke Schicht alter Spielsand abgetragen und Wurzelwerk entfernt. Der alte Sand wurde mit einem Schwenkkran vom Kitagrundstück entnommen und per LKW zum nahe gelegenen Sportplatz in der Forckenbeckstraße transportiert. Dort lagerte auch der neue Spielsand. Die LKWs konnten dort alles abliefern und auch wieder aufnehmen. Insgesamt 58 m³ Spielsand waren es am Ende, die mit vier LKWs abtransportiert wurden.
70m³ neuer Spielsand wurde in dem Sandkasten verteilt und brachte nach drei Tagen wieder Freude in die Kinderaugen, die schon gespannt warteten, um ihren Sandkasten wieder in Beschlag zu nehmen. Zum Abschluss gab es noch eine kleine Überraschung für die Kitakinder: Es kleiner Sandberg ziert nun die Sandkiste - mal sehen, für wie lange … Übrigens gab es auch Fundstücke, die sich all´ die Jahre unter dem Sand versteckt hatten: Zwei kleine Schaufeln, ein kleines Boot, zwei Backförmchen und ein Schnuller.

Stephan Saathoff




Töpfern für Groß und Klein

Im Januar gab es für Kitakinder zusammen mit ihren Eltern zum ersten Mal die Möglichkeit, eine neue Erfahrung mit Knete zu machen. Es stellte sich heraus, dass die Knete Ton war, und dass dieser irgendwie anders aussah und auch viel fester schien. Frau Hartlieb, eine passionierte Töpferin, und Herr Saathoff gaben Hilfestellung im Kneten, Schneiden, Modellieren und auch Verkleben der Einzelteile.
Acht Jungen und Mädchen mit ihren Mamas und Papas modellierten Namensschilder, Pizzen für die Puppenküche, Tassen und Müslischalen wie auch verschiedenste Figuren aus Ton. Es war alles sehr lustig, und die tollsten Figuren und Phantasiegebilde kamen beim Kneten heraus. Nach einer einwöchigen Trockenphase gab es den „Schrübrand“. Beim zweiten Treffen wurde dann aus verschiedensten Farbtöpfen alles Gebrannte angemalt. Alle Beteiligten waren erstaunt, als die gebrannten Tonsachen nach einer Woche wiederkamen. Aus rot war gelb geworden, aus weiß ein Mix aus blau-grün-gelb-rot, und schwarz war auf einmal grün.



Es blieb natürlich nicht bei einem Mal Töpfern, weil alle Beteiligten sich einig waren, dass sie ihre Künste bei weiteren Treffen verfeinern wollten. Nach einem weiteren spannenden und lustigen Töpfer-Treffen im April gibt es nun auch schon einen Mai-Termin, und zwar am Freitag, dem 6. Mai, von 16 - 18 Uhr im Gemeindehaus. Alle Kinder sind herzlich dazu eingeladen, zusammen mit ihren Eltern mitzumachen! Anmeldungen nimmt gern Herr Saathoff entgegen unter Tel. 823 14 10 oder 0151 / 144 34 341. Von den Teilnehmern wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von 10 ¤ erbeten, von dem die Materialkosten bezahlt werden. Das Thema des Töpferkurses ist das Erstellen von Tassen, Schalen, Tieren und Schmuck. Teilnehmer bringen bitte ein altes T-Shirt oder Hemd mit.

Stephan Saathoff
 

Neuer Konfirmandenkurs

Im Sommer startet der neue Konfirmandenkurs. Ein Jahr lang werden wir uns mit zentralen Inhalten des christlichen Glaubens auseinandersetzen, über Gott und die Welt nachdenken, Jesus Christus und die Bibel kennenlernen, uns mit dem Beten und der Kirche beschäftigen und – hoffentlich von einem guten Geist inspiriert – über Fragen diskutieren, die das Leben so mit sich bringt. Das Ziel des Kurses ist es, dass die Konfirmandinnen und Konfirmanden eine eigene Haltung zum christlichen Glauben und zur Kirche entwickeln und, wenn die Konfirmation ansteht, in der Lage sind, eine bewusste und begründete Entscheidung hierzu zu treffen.

Dazu treffen wir uns einmal in der Woche, und zwar immer am Mittwoch ab 17.30 Uhr. Dazu kommt der Besuch von Gottesdiensten, und es wird ein Auftakt- und ein Abschlusswochenende sowie eine Konfirmandenfahrt in den Herbstferien 2011 geben. Zu Beginn des Kurses werden wir außerdem einen Einführungsgottesdienst für die Konfirmandinnen und Konfirmanden feiern. Die Teilnahme an allen Bestandteilen des Kurses ist verbindlich und Voraussetzung für die Konfirmation. Die Eltern werden bei einem Elternabend zu Beginn des Kurses die Gelegenheit haben, sich zu informieren und auszutauschen.
Alle interessierten Jugendlichen, die im Juni 2012 mindestens vierzehn Jahre alt sein werden, sind ganz herzlich eingeladen, sich in unserem Gemeindebüro für den neuen Kurs anzumelden! Dazu benötigen wir das aktuelle Religionszeugnis, die Geburtsurkunde und, falls schon vorhanden, die Taufurkunde.

Valeska Basse


Unser neuer Kindergottesdienst

In Alt-Schmargendorf gibt es wieder einen Kindergottesdienst. Am 16. Januar versammelten sich zum ersten Mal rund 20 Kinder unterschiedlichen Alters und ebenso viele Eltern und Großeltern in der Dorfkirche, um gemeinsam zu singen und zu beten und eine biblische Geschichte zu hören und zu sehen. „Gottes Traum vom Leben“ war das Thema dieses Gottesdienstes und auch der folgenden Kindergottesdienste, die in den folgenden Wochen stattfanden.
Mose begegnet Gott in einem brennenden Dornbusch, erfährt Gottes Namen und bekommt von Gott den Auftrag, das Volk Israel aus Ägypten durch die Wüste zum Berg Sinai zu führen. Gott begleitet Mose und sein Volk, rettet sie vor Gefahren, führt sie auf sicherem Pfad durch´s Meer und versorgt sie in der Wüste mit Essen und Trinken. Als sie schließlich am Berg angekommen sind, verrät Gott ihnen seinen Traum vom Leben: Auf Gott sollen die Menschen vertrauen, und in Frieden und Freiheit sollen sie zusammenleben. Dafür gibt Gott ihnen die zehn Gebote, als gute Weisungen zum Leben. Am wichtigsten ist das höchste Gebot: Die Menschen sollen Gott lieben und einander lieben, den anderen Menschen wie sich selbst.
In den Kindergottesdiensten zum Thema „Gottes Traum vom Leben“ haben wir gemeinsam darüber nachgedacht, wie wir Menschen Gottes Traum mit träumen können. Das neue Thema heißt „Begegnungen mit Jesus verändern das Leben“. Der Kindergottesdienst findet alle zwei Wochen sonntags um 11.30 Uhr in der Dorfkirche statt. Alle Kinder und ihre Eltern und Großeltern, aber auch alle anderen Interessierten sind sehr herzlich eingeladen!

Die nächsten Kindergottesdienste finden am 03.04., 17.04., 08.05. und am 22.05.statt.

Valeska Basse



Unsere Dorfkirche – aus der Sicht von Luisa, 5 Jahre alt, Kindergottesdienstbesucherin.


Gymnastik für Senioren

Für unseren netten Frauen-Sport-Kreis am Montag von 9:30 - 11:00 suchen wir noch rüstige Seniorinnen und Senioren, die Freude an leichter Gymnastik haben. Wir freuen uns auf ihren Besuch, gerne auch einmal zum Anschauen. Wir treffen uns immer im Gemeindehaus (Kirchstraße 15/16), zweiter Eingang, 1. Stock im Gemeindesaal.
Kontakt über Frau C. Walch, Tel.: 897 25 105


 

Besuchdienstkreis für die Geburtstagsjubilare der Gemeinde



Der Besuchsdienstkreis, das sind im Moment Frau Sperber, Frau Hohnwald, Frau Goldbach, Frau Görn, Frau Brocks, Frau Mennicke und Frau Markmann – sieben Frauen, die die schöne Aufgabe übernommen haben, unsere älteren Gemeindeglieder in Alt-Schmargendorf anlässlich ihrer runden und halbrunden Geburtstage zu besuchen. Ab dem 85. Geburtstag kommen wir dann jedes Jahr zu Besuch und gratulieren persönlich.
Da kommt es des öfteren vor, dass wir von den Geburtstagsseniorinnen und –senioren in einer halben Stunde einen Einblick in ein langes Leben mit interessanten, nachdenklichen, schicksalsträchtigen, erfreulichen und fröhlichen Erlebnissen erhalten. Oder wir sitzen plötzlich an einer gemütlichen Kaffeetafel im Kreise der Familie. Manchmal stehen wir aber auch vor verschlossenen Türen, was unterschiedliche Gründe haben kann. Vielleicht hat sich ein Lebenskreis geschlossen, oder der Wohnort hat sich geändert, weil das Alleinleben nicht mehr möglich ist.
Wenn Sie den Geburtstagskindern unserer Gemeinde auch gern ein Lächeln auf das Gesicht zaubern möchten und ein Stündchen Ihrer Zeit aufbringen könnten, dann machen Sie doch einfach mit! Wir treffen uns einmal im Monat und besprechen alle Besuche des vergangenes Monats und verteilen die Besuche für den neuen Monat. Den genauen Termin finden Sie jeweils in der Gemeindezeitung.

Christiane Markmann
Tel. 824 64 74


Tanz, authentischer Ausdruck und Fantasie - offene Gruppe



Lob des Tanzes
Ich lobe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge, bindet den Einzelnen zur Gemeinschaft. Ich lobe den Tanz, der alles fordert und fördert: Gesundheit und klaren Geist und eine beschwingte Seele. Tanz ist Verwandlung des Raumes, der Zeit, des Menschen, der dauernd in Gefahr ist, zu zerfallen, ganz Hirn, Wille oder Gefühl zu werden. Der Tanz dagegen fordert den ganzen Menschen, der in seiner Mitte verankert ist, der nicht besessen ist von der Begehrlichkeit nach Menschen und Dingen und von der Dämonie der Verlassenheit im eigenen Ich. Der Tanz fordert den befreiten, den beschwingten Menschen im Gleichgewicht aller Kräfte. Ich lobe den Tanz! O Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit Dir nichts anzufangen. (Augustinus, 354-430)

Seit dem letzten Monat, dem wunderbaren Monat März, biete ich regelmäßig sonntags um 17.00 Uhr eine Tanz- und Bewegungsgruppe an - kostenlos. Bisher finden sich Frauen in fast jedem Alter ein. Sie sind offen für neue Erfahrungen, und neugierig, was ich da wohl mache. Sie haben Lust auf Bewegung, Kreativität und Gemeinsamkeit. Und sie schätzen den Raum von Achtsamkeit, Akzeptanz und Respekt, der Vertrauen schafft und den Mut, sich zu zeigen. Ob uns auch Männer willkommen sind, ist noch offen. Erfahrungsgemäß wird es wohl eine Frauengruppe bleiben.
So wie ich bin, mit allen Gefühlen und mit allen Sinnen, möchte ich mich ausdrücken, austoben, ausprobieren, mal schüchtern und zurückhaltend, mal forsch und ausufernd. Einige Frauen haben schon Erfahrungen im orientalischen Tanz gemacht, für andere sind diese Bewegungen noch neu. Auch mit einigen Techniken von Benita Cantieni zur Kräftigung der Tiefenmuskulatur für eine aufrechte und rückenschmerzfreie Haltung werden wir vertraut.
Ich bin sehr glücklich, dass mir nun der wunderbare große Gemeindesaal in der Kirchstraße in Alt-Schmargendorf fürs allsonntägliche Tanzen zur Verfügung steht. In einem so großen Saal kann die Gruppe gerne noch wachsen. Eine regelmäßige Teilnahme ist nicht erforderlich, aber natürlich erwünscht. Der Tanzsonntag soll in erster Linie Spaß machen, die Kreativität, Gemeinsamkeit und Lebensfreude fördern. Ich arbeite gern themenbezogen, wenn es gefällt. In den Monaten März bis April beschäftigen wir uns mit Frauen(vor)bildern. Dabei geht es um Fragen wie: Welche Frau(en) bewundere ich und weshalb? Finde ich in mir ähnliche Eigenschaften und Fähigkeiten, wie ich sie an dieser Frau bewundere? Was kann ich tun, um diese Eigenschaften und Fähigkeiten noch mehr in mir zu entfalten? Diese themenbezogene Arbeit verstehe ich natürlich auch als ein Angebot und als Anregung.
Hauptberuflich bin ich als selbständige Rechtsanwältin und Mediatorin in Berlin-Steglitz tätig. Die Ausbildung zur Mediatorin habe ich durch eine Weiterbildung zum Coach/Mentaltrainer weiter vertieft. Meine Tanzerfahrungen reichen vom spirituellen orientalischen Tanz in Verbindung mit der Cantienica-Methode, über Authentic movement, Bartenieff-Fundamentals, Butoh, 5Rhythmen-Tanzen nach Gabrielle Roth bis zur Kontaktimprovisation. An den Tanzsonntagen nutze ich sowohl meine eigenen Trainingserfahrungen als auch meine Kenntnisse aus meiner aktuellen Ausbildung zur kreativen Tanz- und Ausdruckstherapeutin, die ich im letzten Jahr begonnen habe.
In der sonntäglichen Tanzgruppe frage ich auch immer nach Wünschen und Erwartungen, die ich gern in meine Arbeit einbeziehen möchte. Ich werde manchmal auch Traumreisen anbieten. Es bleibt also spannend und abwechslungsreich, gleichzeitig wird es Momente von innerer Stille und großer Berührtheit geben, wenn Gott will. Ich freue mich über Mitwirkende, Unterstützung und Feedback.

„Der Tanz, der in uns lebt, ist wie ein Traum. Nur wir können ihn träumen, ihm physische Form geben und ihn leben. Und wenn wir unseren Tanz nicht tanzen, wer soll es sonst tun?“ (Gabrielle Roth)

Susanne Lorenz


Offene Kirche
Stille finden in der Dorfkirche, jeden Sonnabend von 11 bis 13 Uhr.